I. Wie mach ich eine Vollkonserve eines bestimmten Rechners ?II. Wie mach ich eine Teilkonserve bestimmter Rechner ?
III. Wie seh ich ob eine Sicherung fehlerfrei gelaufen ist ?
IV. Wie finde ich heraus auf welchem Tape eine best. Partition eines best. Rechners ist ?
V. Wie spiel ich eine Sicherung vom Tape zurueck auf den Rechner ?
VI. amanda.conf Einstellungen !
<-zurueck Amanda-> <-zurueck Amanda - MultiNET->
<- Amanda - MultiNET Installation/Konfiguration->
Um bei MultiNET eine Vollkonserve fuer einen Rechner anzulegen, muessen
folgende Schritte beachted werden.
1.) User - ID:
Wenn Sie eine Sicherung mit Amanda machen wollen muessen Sie sich auf TOMCAT als 'dump' einloggen um ueberhaupt die Berechtigumg hierfuer zu haben.
2.) noetige Einstellungen:
Um eine VK eines Rechners mit Amanda zu machen muss er natuerlich
als Client Host fuer Amanda konfiguriert sein. Zur Zeit (Stand 03.08.1999),
ist es also nur moeglich eine VK von der Mirage, Tomcat, Martini und Ramjet
zu machen, wobei fuer diese Rechner bereits eine Teilkonserve und eine
Vollkonserve angelegt ist. Fuer eine VK muessen Sie unter tomcat:/usr/local
/etc/amanda ein Verzeichniss anlegen mit dem Namen der Sicherung.
Bei den ersten Tests hiess dieses immer 'normal'
wobei
sich bei einer Vollkonserve eines Rechners ein eindeutiger Name wie VK_Ramjet
besser eignet. Als naechstes muessen Sie eine sogenannte 'disklist' mit
dem vi schreiben in der Sie die Partitionen die gesichert werden sollen
angeben muessen. Als Beispiel koennen Sie sich die disklist unter /usr/local
/etc/amanda/VK_Ramjet anschauen, von der ich
einen kleinen Auszug gleich auffuehre.
# erste diklist VK Ramjet T.G 05.05.'99
ramjet / always-full
ramjet /usr always-full
ramjet /usr1 always-full
ramjet /cvs always-full
ramjet /home always-full
ramjet /users always-full=> "Rechnername" "Partition" "dumptype"
Ausserdem muss sich die amanda.conf Datei in dem Verzeichniss befinden. Diese ist unter/h/tom/amamda/amanda.confzu finden. am besten nimmt man diese und kopiert sie in das Verzeichniss. Ein Beispiel ist wieder unter usr/local /etc/amanda/VK_Ramjet/amanda.conf zu sehen ,wobei ich gleich alle Aenderungen die wir gemacht haben wieder aufliste.
org "DailyVK_R" # your organization name for reports
mailto "tom" # space separated list of operators at your site
dumpuser "dump" # the user to run dumps under
dumpcycle 4 weeks # gibt an nach welcher zeit eine Vollkonserve gestarte werden soll.
runspercycle 20 # the number of amdump runs in dumpcycle days
# (4 weeks * 5 amdump runs per week -- just weekdays)
tapecycle 5 tapes # the number of tapes in rotation
# 4 weeks (dumpcycle) times 5 tapes per week (just
# the weekdays) plus a few to handle errors that
# need amflush and so we do not overwrite the full
# backups performed at the beginning of the previous
# cycle
tapedev "/dev/rmt/0bn" # the no-rewind tape device to be used
tapetype EXB-8500 # what kind of tape it is (see tapetypes below)
labelstr "^DailyVK_R[0-9][0-9]*$" # label constraint regex: all tapes must match
holdingdisk hd1 {
comment "main holding disk"
directory "/dumps/amanda" # where the holding disk is
use 0 Mb # how much space can we use on it
infofile "/usr/adm/amanda/DailyVK_R/curinfo" # database DIRECTORY
logdir "/usr/adm/amanda/DailyVK_R" # log directory
indexdir "/usr/adm/amanda/DailyVK_R/index" # index directory
tapelist "/usr/adm/amanda/DailyVK_R/tapelist" # list of used tapes
# neuer dumptype fuer Teilkonserven, entspricht dumptype always-full nur strategy nofull
# fuer Teilkonserve statt Vollkonserve hinzugefuegt.define dumptype always-diff {
# neuer dumptype fuer VK_Alle mit priority
low, sonst alles wie bei always-full
# T.G 29.07.'99
define dumptype always-VK_low {
global
comment "Full dump of this filesystem
always"
compress none
priority low
dumpcycle 0
}
ACHTUNG:
Es sollte unbedingt vorher ueberprueft werden ob genug Platz fuer eine Sicherung auf dem Tape ist, denn Amanda beruecksichtigt pro Sicherung nur ein Sicherungsmedium. D.h es muss unter Umstaenden wie bisher aufgeteilt werden.( Wie z.B in VK1_Mirage und VK2_Mirage.) Amanda merkt sich jedoch die Partitionen die bei einer Vollkonserve nicht auf das Tape gepasst haben und sichert diese bei der naechsten Konserve bevorzugt. Ausserdem kann man den Partitionen versch. Priorities geben, nach denen Amanda bei der Sicherung schaut. Deshalb auch die neu angelegten dumptypes in der amanda.conf. Die logdirectories die man in der amanda.conf angibt muessen wenn noch nicht vorhanden angelegt werden. Amanda tut dies nicht.
3.) tape einlegen und labeln:
Nachdem man sich als dump eingeloggt hat und alle Einstellungen gemacht hat (welche natuerlich nur einmal zu machen sind) muss man das Tape in das Bandlaufwerk von Tomcat einlegen und es labeln. Dies geschieht mit dem Befehl "amlabel"
Syntax um ein Label zu schreiben: amlabel 'Sicherungsname' 'labelstr`
Beispiel wie wir gelabelt haben: amlabel VK_Ramjet DailyVK_R1Achtung: der "labelstr" wird in der amanda.conf unter "labelstr " geaendert. Das Band kann nur gelabelt werden, wenn das label zum angegebenen "labelstr" passt. Es sollten immer gleich soviel tapes gelabelt werden wie in der amanda.conf bei tapecycle angegeben wurde.
4.) Test ob Sicherung laeuft:
Bevor man die Sicherung starten laesst,
sollten Sie testen ob die Sicherungt laufen wuerde. Um dies zu tun muessen
Sie nur einen Befehl eingeben, und bekommen eine Ausgabe die sagt ob es
Probleme geben wird, und was fuer welche.
Befehl fuer Sicherungstest: amcheck 'Sicherungsname'
Beispielbefehl: amcheck VK_Ramjet
Client- Test: amcheck -c VK_Ramjet //-c bedeuted dass nur die Client Seite getestet wird.
Beispiel amcheck VK_Ramjet:amcheck VK_Ramjet Amanda Tape Server Host Check ----------------------------- /dumps/amanda: 9265 KB disk space available, using 9265 KB. ERROR: label DailyVK_Alle6 doesn't match labelstr "^DailyVK_R[0-9][0-9]*$". (expecting a new tape) NOTE: skipping tape-writable test. Server check took 154.728 seconds. Amanda Backup Client Hosts Check -------------------------------- Client check: 1 host checked in 2.777 seconds, 0 problems found. (brought to you by Amanda 2.4.1p1) dump@tom(101)%
=> wuerde nicht funktionieren, da falsches tape eingelegt.
5.) Sicherungslauf starten:
Ist der Test ohne Probleme anzuzeigen durchgelaufen,
koennen Sie durch den Befehl amdump dies Sicherung starten.
Befehl zum start eines Sicherunglaufs: amdump 'Sicherungsname'
Beispielbefehl: amdump VK_Ramjet
6.) automatische Sicherung:
um eine Sicherung automatisch starten zu lassen, muss der 'amdump'
Befehl mit dem die Sicherung gestartet wird in den cron eigetragen werden.
Dies geschieht indem man sich als User dump auf der Tomcat einlogt. Durch
die Eingabe von crontab -e bekommt
man das zu aendernde File. Der erste Eintrag entspricht den Minuten,der
zweite
den Stunden, der 3. Eintrag dem Tag und der 4, Eintrag ist dann der Befehl.
Ein Eintrag fuer eine taegliche VK von Ramjet die von Montag bis Freitag
um 17.00 Uhr lauft koennte also heissen:
00 17 * * 1-5 /usr/local/sbin/amdump VK_RamjetII. Wie mach ich eine Teilkonserve bestimmter Rechner !!!
Eine Teilkonserve eines bestimmten Rechners anzulegen, unterscheidet sich nur in einem Punkt vom Anlegen einer Vollkonserve, naemlich dem dumptype der in der disklist angegeben wird. Der in der fuer MultiNet angelegt dumptype "always-diff" sorgt dafuer, dass eine Teilkonserve statt einer Vollkonserve gemacht wird.
Achtung:
Damit Amanda eine korrekte Teilkonserve machen kann muss vorher eine Vollkonserve
mit Amanda gelaufen sein !!!!!
# neuer dumptype fuer Teilkonserven, entspricht dumptype always-full nur strategy nofull
# fuer Teilkonserve statt Vollkonserve hinzugefuegt.define dumptype always-diff {
III. Wie seh ich ob eine Sicherung fehlerfrei gelaufen ist !!!
Der "amdump" - Befehl mit dem eine Sicherung
gestartet wurde, ist leider nicht sehr gespraechig, und gibt waehrend d.
Sicherung keine Ausgabe auf den Schirm. Amanda erstellt waehrend der Sicherung
jedoch Protokolldateien in das Verzeichniss dass in der amanda.conf
angegeben wurde ( und eventuell erst angelegt wurde). Ausserem schickt
Amanda eine mail an die in der amanda.conf angegebene mailto Person. Hier
alls Beispiel alle logfiles und logdirectories die es fuer die Sicherung
VK_Alle gibt.
dump@tom(273)% cd /usr/adm/amanda/DailyVK_Alle
dump@tom(274)% ls
amdump.1 amdump.5 log.19990729.0 log.19990802.1 amdump.2 amdump.6 log.19990730.0 log.19990803.0 amdump.3 curinfo log.19990730.1 tapelist amdump.4 index/ log.19990802.0 tapelist.yesterdayAlle Logdirectories fuer funktionierende Sicherungen von Rechnern bei MultiNET findet man unter /usr/adm/amanda
IV. Wie finde ich heraus auf welchem Tape eine best. Partition eines best. Rechners ist !!!
Datenrestaurierung mit Amanda ist eigentlich
kein Problem. Durch die Eingabe des "amadmin" Befehls koennen Sie sich
von Amanda schnell anzeigen lassen auf welchem Medium sich das Backup einer
Partition eines bestimmten Rechners befindet.
Syntax allg. um Medium zu finden: amadmin 'confname' find 'hostname' 'partition_name'
Beispiel MultiNET: amadmin normal find mirage /var
Scanning /dumps/amanda...
date host disk lv tape or file file status
1999-04-16 mirage /var 1 DailySet14 3 OK
V. Wie
spiel ich eine Sicherung vom Tape zurueck auf den Rechner !!!
V.1 Mit das wichtigste wenn man Daten sichert, ist natuerlich auch dass man in der Lage ist Sie wieder zurueckzuspielen. Hat man also durch den 'amadmin'-Befehl das richtige Tape gefunden und eingelegt muss man es nun Positionieren um die Daten zurueckzuholen. Dies geschieht durch 'amrestore'.
"amrestore -p 'sicherungsgeraet'\'hostname'
'partitionname' | restore -if" sucht die gesicherte
Partition und produziert eine Ausgabe im dump Format. Bei MultiNET sah
der Befehl bzw. die Befehle um die root-Partition von Tomcat zurueckzuhohlen
also folgedermassen aus:
1. amrestore v-p /dev/rmt/0bn tomcat / | /usr/sbin/ufsrestore -if
2. cd tmp
3. add /tmp
4. ls
5. .cd /tmp (Achtung wird in das Directory geschrieben in dem Sie gerade stehen).
6. extractV.2 Sicherungen die mit Indexing gemacht worden sind, lassen sich auch mit "amrecover" zurueckspielen. amrecover - Amanda Index Database Browser, durchlaeuft die Daten der Amanda Index-Files, um festzustellen auf welchen Baendern die gesuchten Partitionen sind. Mit amrecover ist aber mehr als das moeglich, so kann man mit amrecover auch Files wieder zurueckspielen, wobei dies nur bei Files moeglich ist die mit dump oder gnutar gesichert worden sind. Im Gegensatz allen anderen Amanda Befehlen benutzt man amrecover nicht als User dump sondern als root.
Synopsis allgemein: amrecover
[ [ -C ] config [ -s index-server ] [ -t tape-server ] [ -d tape-device
]
Wichtig: damit
amrecover gefunden wird obwohl man User root und nicht User dump ist, sollte
man am besten folgenden Befehl an die C-Shell schicken:
source ~dump/.cshrc
Beispiel MultiNET:
tomcat# amrecover -C VK_Alle -s tomcat -t /dev/rmt/0bn
AMRECOVER Version 2.4.1p1. Contacting server on tomcat ...
220 tomcat AMANDA index server (2.4.1p1) ready.
200 Access OK
Setting restore date to today (1999-08-13)
200 Working date set to 1999-08-13.
200 Config set to VK_Alle.
200 Dump host set to tomcat.
$CWD '/h/tom' is on disk '/' mounted at '/'.
200 Disk set to /.
Invalid directory - /h/tom
amrecover>amrecover laesst sich von nun an ftp aehnlich bedienen, um den Rahmen hier nicht zu sprengen und alle Befehle zu erklaeren, kann man sich bei amrecover durch Eingabe von "help" auch eine Liste mit zur Verfuegung stehenden Befehlen anzeigen lassen.
amrecover> help
valid commands are:
add path1 ... - add to extraction list (shell wildcards)
addx path1 ... - add to extraction list (regular expressions)
cd directory - change cwd on virtual file system
clear - clear extraction list
delete path1 ... - delete from extraction list (shell wildcards)
deletex path1 ... - delete from extraction list (regular expressions)
extract - extract selected files from tapes
exit
help
history - show dump history of disk
list [filename] - show extraction list, optionally writing to file
lcd directory - change cwd on local file system
ls - list directory on virtual file system
lpwd - show cwd on local file system
pwd - show cwd on virtual file system
quit
setdate {YYYY-MM-DD|--MM-DD|---DD} - set date of look
setdisk diskname [mountpoint] - select disk on dump host
sethost host - select dump host
amrecover>
VI. amanda.conf Einstellungen
und Wissenswertes
Die amanda.conf ist das wichtigste um eine Sicherung anzulegen, denn
fast alle Einstellungen fuer eine Sicherung muessen hier gemacht werden.
Um das Einstellen der amanda.conf zu erleichtern, kommen hier ein
par Beispiele und Erklaerungen betreff der amanda.conf.
dumpcycle 4 weeks # Zeit fuer die Laenge eines Sicherungszyklus, sind soviel Tage vorbei seit dem letzten dump, startet amanda einen.
runspercycle 20 # Zahl der Sicherungen die waehrend eines Sicherungszykluses gemacht werden. Nehmen wir also an wir wollen jeden Arbeitstag eine Sicherung machen und
der Sicherungszyklus bertaegt wie oben gesagt 4 Wochen , so ergibt dass also 4*5 =20 Sicherungen
tapecycle 5 tapes # Zahl der Tapes on Rotation. Nach jeder Sicherung verlangt Amanda ein neues Tape, nehmen wir also an wir machen eine TK jeden Tag so muss ich jeden
Tag angefangen von Montag bis Freitag ein neues Tape einlegen, erst bei der 6. Sicherung am Montag der 2. Woche kann ich wieder das erste Tape von
Montag voriger Woche einlegen.
Tip: es empfiehlt sich also gleich am Anfang so viel tapes bereit zu legen wie man bei tapecycle angibt und am besten labelt man auch gleich alle.Mit amcheck verhindert man
dass sich das falsche tape im Tapedevice befindet.
infofile "/usr/adm/amanda/DailyTK_T/curinfo" # database DIRECTORY kann hier zwar veraendert werden wie hier von Dailyset auf DailyTK_T, die directories muessen jedoch von
einem selbst gemacht werden, Amanda erstellt diese NICHT selbst.
logdir "/usr/adm/amanda/DailyTK_T" # log directory
indexdir "/usr/adm/amanda/DailyTK_T/index" # indexdirectory wird aber nur genutzt wenn weiter unten bei global dumptype indexing angeschalten wird.
define dumptype global {
comment "Global definitions"
# This is quite useful for setting global parameters, so you don't have
# to type them everywhere. All dumptype definitions in this sample file
# do include these definitions, either directly or indirectly.
# There's nothing special about the name `global'; if you create any
# dumptype that does not contain the word `global' or the name of any
# other dumptype that contains it, these definitions won't apply.
# Note that these definitions may be overridden in other
# dumptypes, if the redefinitions appear *after* the `global'
# dumptype name.
# You may want to use this for globally enabling or disabling
# indexing, recording, etc. Some examples:
# index yes // muss auskommentiert werden damit in das Indexdirectory geschrieben wird
# record no // muss ebenfalls auskommentiert werden damit kein Eintrag in /etc/dumpdates gemacht wird.
define dumptype always-full # empfehlenswerter Dumptypeohne compression muss jedoch in dr disklist angegeben werden
{
global
comment "Full dump of this filesystem always"
compress none
priority high
dumpcycle 0
startegy nofull # strategy nofull bewirkt eine Teilkonserve statt einer Vollkonserve
}ACHTUNG: strategy nofull muss von Hand in den gewuenschten Dumptype in der amanda.conf eingetragen werden, damit eine Teilkonserve und nicht eine Vollkonserve stattfindet. In der disklist der jeweiligen Sicherung eines Rechners steht also egal ob TK oder VK immer allways full, nur in der zugehoerigen amanda.conf muss der Eintrag strategy nofull bein dumptype eingefuegt werden. Die Disklist sieht also fer TK un VK immer gleich aus.